Meine 16 Cent

geschrieben am 9. Februar 2009 - 13:11 von caesar

Stefan Raab ist mit seinen medialen Großveranstaltungen ja nicht mehr wegzudenken aus der deutschen Fernsehlandschaft. Meistens geht es zwar nur um Krach und Klamauk, und die Meinungen sind zwiegespalten, aber sein BundesVisionSongContest hat sich in den letzten Jahren durchaus einen guten Stand erarbeitet. Deutsche Künstler haben nicht oft die Möglichkeit, sich selbt einem so breiten Publikum zu präsentieren. Ob ich es mir ansehen werde, weiß ich nicht, aber das hindert mich ja nicht daran, meine Meinung zu den Kandidaten abzugeben. Immerhin geht es um Musik, da darf jeder seine (unqualifizierten) Kommentare preisgeben. In diesem Sinne…
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Das Tun eines Ex-Studenten, der eigentlich nix zu tun hat

geschrieben am 6. Februar 2009 - 12:32 von caesar

Mit dem Leben ist es schon verflixt. Entweder ist soviel los, dass man nicht dazu kommt, auch nur annähernd sinnvolle Sachen zu schreiben, oder aber es passiert einfach nichts, worüber es sich lohnen würde zu schreiben. Ich erinnere mich leidvoll an Zeiten, wo es hier jeden Tag einen Beitrag zu bestaunen gab…
Chocolat Box waren vor ungefähr 1 1/2 Jahren schonml live im Glashaus zu sehen. Ich weiß nicht, wieso ich mich an den Namen erinnert habe, aber einen Grund muss es wohl geben. Auch wenn er mir nicht wirklich bewusst ist. Dafür liebe ich wiederum meinen Blog, er hält die Erinnerungen fest und eine schnelle Suche nach dem Namen der Band, hat mich dann überzeugt auch gestern wieder hinzugehen. Sie sind nicht schlechter geworden als damals und haben mich wieder beeindruckt. Den Vergleich mit der Hauptband Herrenmagazin halten sie aber nicht stand (MySpace und last.fm sind leider nicht so ergiebig). Es war laut, es war verraucht, aber es war gut.

Inzwischen bin ich ziemlich müde
und ich gewöhne mich daran,
dass man egal, was man auch anstellt,
diese Art von Spiel…
nur verlieren kann.

Wunderbare, eingängige, deutsche Rockmusik. Augen zu und einfach nur Versinken im Meer aus Schall und Rauch. Das sind die Momente, die man auf Konzerten nicht vergisst.

Wonderwall by Songsmith

geschrieben am 3. Februar 2009 - 18:34 von caesar

Mircosoft hat vor einiger Zeit eine Art Musiksoftware herausgebracht, die zu gesungenem Text eigenständig eine “passende” Melodie sucht/komponiert und unter das Stück legt.
Auf Youtube gibt es einige sehr schöne “Coverversionen” von weltbekannten Hits, die so überhaupt nichts mehr mit dem Original zu tun haben. Als Beispiel sei hier mal Wonderwall von Oasis gezeigt, dem das neue Gewand aber durchaus gar nicht schlecht steht.

Weitere Versionen gibt es von den Beatles, Michael Jackson oder Ozzy Osbourne. Ich glaube, man kann Stunden damit verbringen sich alle anzuhören und sich vor Lachen wegzuschmeißen.

Wohnungsuche - Part 284

geschrieben am 28. Januar 2009 - 17:43 von caesar

(Ok, die Zahl ist erfunden. Ich habe aufgehört zu zählen, aber gefühlt ist sie richtig.)
Das zweitschlimmste bei der Wohnungssuche in einer (fast) unbekannten Stadt ist, wenn man den eigentlich vorher extra gekauften Stadtplan bei der Abreise auf dem Schreibtisch liegen lässt (und das erst mekrt, wenn man 450 km durch die Gegend gefahren ist). Aber das allerschlimmste bei der Wohnungssuche in einer (fast) fremden Stadt ist, wenn das Handy exakt bei der Ankunft meldet, dass der Akku sich dem Ende neigt. 36 hours to go…
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Viral Marketing from Durex

geschrieben am 25. Januar 2009 - 12:26 von caesar

Man mag ja von modernen Vermarktungsstrategien halten, was man will, aber wenn dabei schöne und lustige Videos entstehen, kann man ja durchaus mal dafür Werbung machen. Zumal Durex eh toll ist, aber das nur so nebenbei…

Where is Fluffy?

geschrieben am 22. Januar 2009 - 11:48 von caesar

Oder auch Nick and Norah’s infinite Playlist (Nick und Nora - Soundtrack einer Nacht).
Viel erwartet habe ich von der Sneak nicht, man weiß ja nie was so kommt. Als dann der Titel erschiehn, war ich schon skeptisch, denn mein Genre war es wohl eher nicht. Aber wie es oft so ist, war ich positiv überrascht. Klassischer Liebesfilm trifft Teenieklamauk ala American Pie. Nur wesentlich besser. Was sich im ersten Moment schrecklich anhört, entwickelt sich zu einer mitreißenden Geschichte, die den Frauen wegen der Story und den Männern wegen der Musik gefällt.

Sie wollen nicht eine Bumsorgie die ganze Nacht. Sondern einfach nur deine Hand halten.

Es geht um Sex Love, Drugs Alcohol and Rock’n'Roll. Und außerdem um die einen Kaugummi, die Suche nach Fluffy und die Suche nach Norahs rotzbesoffener Freundin.
Nick wurde von seiner Freundin verlassen und kommt nicht wirklich darüber hinweg. Als Musiker in einer Schwulenband schickt er ihr also regelmäßig selbstgemachte Mixtapes, die sie jedoch ungehört wegwirft. Nohra hingegen findet die CDs und ist begeistert von den Zusammenstellungen, ohne Nick jemals vorher gesehen zu haben. Bei einem Gig von Nicks Band treffen sie dann mehr zufällig aufeinander und es entspinnt sich eine wahnsinnig liebevolle Geschichte, in der Nohras total betrunkene Freundin im nächtlichen New York verschwindet und wieder gefunden werden will. So reisen Nick und Norah zuerst alleine, dann mit den anderen Mitgliedern der Band durch die Musik und Nacht der Stadt um schlussendlich nicht nur die Freundin, sondern auch Fluffy und zueinander zu finden.
Auf Grund der schön erzählten Geschichte und besonders wegen des genialen Soundtracks bekommt der Film meine Empfehlung. Gerne auch mit weiblicher Begleitung.

Von (Hand-)taschen und (Müll-)inhalten

geschrieben am 21. Januar 2009 - 12:08 von caesar

Eigentlich handelte es sich hierbei mal um ein Stöckchen, doch mittlerweile ist es wohl mehr eine Grundsatzdiskussion. Es geht um Handtaschen und ihre Inhalte und das wohlbekannte Vorurteil, dass nur Frauen eine solche besitzen. Nadine hat in ihrem Blog das Stöckchen aufgenommen, beantwortet und nur an weibliche Leser weitergereicht. Eine Unverschämtheit und Diskriminierung der männlichen Leserschaft!
Chaim meine dann in einem Kommentar, dass er zwar auch eine (Hand-)tasche besitzen würde, diese aber nur zum Transport von Laptop und Kabeln verwendet. Nun, genau dafür ist meine Tasche eben nicht da. Laptops sollten in dafür vorgesehenen Rucksäcken transportiert werden, das ist nämlich wesentlich bequemer und auch medizinisch besser für den Rücken, da die Belastung besser verteilt wird. Deswegen kommt mir mein Laptop nicht in die Tasche (auch wenn man ihm nach 4,5 Jahren dauerhafter Benutzung eh schon an allen Ecken und Kanten sein Alter ansieht und -merkt).
Um nun also den Beweis zu erbringen, dass auch Männer Handtaschen (und ich schreibe das jetzt absichtlich so) besitzen, hier meine entleerte Tasche. Note: wenn Nadine ihre Unitasche nimmt und sie als Handtasche betitelt, trifft das für meine genauso zu.

(Hand-)Taschen(müll-)inhalt

Also, was hätten wir da so (von links nach rechts):

  • mein Taschenrechner, ihr glaubt ja gar nicht, wie oft man den im Lab so braucht
  • Notizzettel, wobei ich zu Unizeiten immer einen ganzen Blog dabei hatte und gelegentlich auch Ordner
  • Wasserflasche, ist ja sicherlich selbsterklärend
  • blauer Stift, den habe ich immer lose in der Tasche griffbereit liegen
  • Müll (im Vordergrund)
  • Haargummi, die Frauen werden mir da beipflichen, sollte man immer dabei haben und wenn es nur darum geht Mc Gyver-mäßig eine Bombe damit zu basteln
  • USB-Stick, einer meiner beiden muss immer dabei sein
  • Schreibutensilien
  • Feuerzeuge und Taschentücher, die in Kombination eine explosive Mischung abgeben (Bombenbau und so…)
  • Wenn ich aus dem Haus gehe ist außerdem noch mein Schlüssel in der Tasche und mein Handy (weil Handy in Hose ist ja nicht sonderlich zuträglich, da sollte mann ja auch dran denken), das habe ich allerdings grade gebraucht um das Bild zu machen.
    Und ja, auch wenn ich Abends noch einen Kneipenbesuch mache, ist meine Handtasche immer mit dabei. Ihr (meine männlichen Leser) könnt euch gar nicht vorstellen, wie praktisch sowas ist. Da will man spontan Stadt, Land, Fluss spielen und hat alles dabei. Den Damen Feuer anbieten und die erloschene Kerze am Tisch wieder anzünden - auch kein Problem. Die Quadratur des Kreises nach drei Bier mitten in der Nacht, dank Taschenrechner ohne Probleme durchzuführen.
    Ihr seht, Handtaschen sind auch für Männer nur von Vorteil. Man muss es nur richtig zu nutzen wissen ;)

Worte zum Sonntag

geschrieben am 18. Januar 2009 - 12:48 von caesar

Meine Grammatik hat Sex on the Beach

Ein Kumpel gestern Abend nach dem Genuss einiger alkoholhaltiger Getränke, unter anderem auch von diesem Strandcocktail. Da hat die Grammatik dann auch ihren Spaß gehabt.

Deutsch für Götter

geschrieben am 15. Januar 2009 - 16:41 von caesar

Nach vier Jahren in Franken kommt nicht umher sich auch ein paar Wörter dieses schönes Dialekts anzueignen. So erwische ich mich fast regelmäßig dabei a weng zu verwenden. So wirklich sprechen kann ich es aber nicht, das kann wahrscheinlich niemand außer den Franken selbst. Aber verstehen kann ich es doch ganz gut, sogar in geschriebenen Worten (wobei das vielleicht sogar einfacher ist). Aber seht selbst:

Gedicht vom Brunna
Fränkische Zeitung vom 14. Januar 2009

Zum Hintergrund: In Bayreuth wurde von einiger Zeit die zentrale (Omni-)Bushaltestelle (deswegen auch ZOH abgekürzt) von der Füßgängerzone an den Ring verlegt. Eine durchaus sinnvolle Maßnahme, doch nun ist die Frage, was mit dem Platz angefangen werden soll, der ja zukünftig nicht mehr von den Bussen in der Fußgängerzone benötigt wird. Irgendjemand kam also auf die Idee doch einen Brunnen zu bauen und so wurde eine Wettbewerb ausgerufen um verschiedene Vorschläge von Künstlern zu bekommen. Nun, der “Siegerbrunnen” ist allerdings eine wirkliche Beleidigung für jeglichen Geschmack. Die Jury muss wahrscheinlich… na lassen wir das, sonst krieg ich noch Ärger wegen Beleidigungen.
Die Aussagen reichen von “umgekippten Skeletten von Quitscheentchen” über “ausgebrannte Bussgerippe” bis hin zu “abgestürzten Bombern aus dem WW II”, was eine wirklich schlimme Beschimpfung ist, wenn man die Stadtgeschichte Bayreuths kennt, da Bayreuth im Vergleich mit ähnlich großen Städten wesentlich schlimmere Verwüstungen über sich ergehen lassen musste.
Irgendwie kann man nur hoffen, dass die Verantwortlichen nochmal darüber nachdenken und der Brunnenbau gestoppt wird. Denn dieses Ding kann ja wirklich nicht ernstgemeint sein. Dafür ist das Gedicht umso schöner.

Das Ende der Welt

geschrieben am 13. Januar 2009 - 16:49 von caesar

Ja, ich habe es gefunden: Das Ende der Welt. Und ich kann euch sagen, dass es dort verdammt nebelig ist. Und kalt. Und egal wo man hingeht, man gelangt immer zum Wasser oder in die Schweiz, wenn man Pech hat.
Der geneigte Leser wird nun schon die Stirn gerunzelt haben und es wird ihm dämmern: Ich rede natürlich von einer der südlichsten Städte Deutschlands, Konstanz, wo die Winter nebelig aber die Sommer wunderschön sind. Die letzten Tage habe ich dort verbracht, was mit dem Hin- und Rückweg ziehmlich genau 1000 km auf den treuen Hufen meines Polos macht. Der Grund ist euch sicherlich auch klar, mein Studium ist zu Ende und somit bin ich gezwungen mir um meine weitere Zukunft Gedanken zu machen. Beziehungsweise, die Gedanken habe ich mir schon gemacht und so nebenbei, während ich meine Diplomarbeit geschrieben habe, habe ich Telefonate geführt, eMails in alle Welt (und das meine ich wörtlich) geschickt und Internetseiten, sowie Publikationen studiert. Übrig geblieben sind nur wenige Optionen und eine dieser (und mit Abstand auch meine beste) ist eben Konstanz, genauer gesagt der Lehrstuhl für molekulare Genetik an der Universität. In Heidelberg konnte ich letzten Sommer schon Kontakte dahin knüpfen und das hat sich nun bewährt, denn das Angebot, meinen PhD dort zu machen, habe ich. Nun muss ich mich nur noch entscheiden, aber da es wie gesagt eh mein bevorzugtes Ziel war, gibt es nicht mehr allzu viel zu überlegen. Die Kollegen sind supernett (aber das wusste ich ja schon von dem Meeting) und das Thema ist nicht so weit weg von meiner Diplomarbeit, meine Frösche werden mir also erhalten bleiben. Abgesehen davon wurde der Lehrstuhl Anfang letzten Jahres erst umgebaut und komplett neu eingerichtet und Konstanz gehört außerdem zum Netzwerk der Eliteunis. Über schlechte Ausstattung oder mangelnde finanzielle Mittel brauche ich mir also keine Sorgen zu machen. Ich werde wohl dementsprechend zusagen… Der nächste Abschnitt meines Lebens findet somit am Bodensee, direkt an der Grenze zur Schweiz statt, und ihr werdet weiterhin mehr oder weniger live dabei sein ;)
So schnell kann es gehen.