Biochemiker

geschrieben am 4. April 2009 - 09:45 von caesar
Diplomzeugnis

Endlich, fast genau drei Monate(!) nach Abgabe meiner Arbeit.

Annual DGZ-Meeting 2009 in Konstanz

geschrieben am 26. März 2009 - 20:51 von caesar

Seit Dienstag findet hier in Konstanz das jährliche DGZ-Meeting statt. Die DGZ ist sozusagen der Oberverband aller Menschen, die in Deutschland was mit Zellbiologie zu tun haben und soll dem wissenschaftlichen Austausch, sowie der Präsentation nach Außen und gegenüber anderen Interessengruppen hin dienen. Jedes Jahr wird ein großes Meeting abgehalten, auf dem sich alle wichtigen Leuten treffen und noch mehr Leute aus aller Welt kommen um Vorträge zu hören und zu geben.
Als “local student” darf ich kostenlos daran teilnehmen, was ich mir natürlich nicht zweimal sagen lassen. So sitze ich seit Dienstag dauerhaft in irgendwelchen Vorträgen und höre mir entspannt die neusten Entdeckungen an. Das Problem auf einen so großem Meeting ist, dass es so viele tolle Sachen gleichzeitig gibt, dass man sich entscheiden muss. Meistens zwischen vier verschiedenen Vorträgen, so dass man leider nicht alles hören kann. Ok, es ist auch nicht wirklich alles so arg spannend für mich, aber trotzdem. Außerdem sind viele Vorträge doch sehr allgemein gehalten, damit eben auch nicht ganz so versierte Zuhörer leicht einsteigen können.
Mein Arbeitsgebiet, die Meiose, hat leider kein eigenes Symposium bekommen, so dass ich mir mühsam die interessanten Poster heraussuchen muss. So wirklich viel habe ich nicht entdeckt, was ein bisschen schade ist, mir aber wieder verdeutlicht, dass das vielleicht soch eines der Gebiete ist, die noch viele offene Fragen zum beantworten geben.
Morgen findet dann noch eine Session zum Zellzylus mit wirklich sehr guten Rednern statt. Die meisten kenne ich schon aus Heidelberg, was aber verdeutlicht, dass das Gebiet der Zellzyklusregulation nicht wirklich groß ist. Da ist man eigentlich nur ein Jahr auf dem Gebiet tätig und mit den meisten Namen verbindet man schon was.
Aber ich glaube, Meetings sind für Außenstehende eine sehr sonderbare Sache. Hunderte Menschen, die sich fast fanatisch tagelang Vorträge anhören, kollektiv und scheinbar süchtig in den Pausen zum Kaffeestand (übrigens grundsätzlich kostenlos) pilgern und sich dazu auch noch in Englisch mit Fachbegriffen unterhalten.
Aber toll ist es tortzdem. Und wenn alles gut geht, fahr’ ich im September auf das weltgrößte Meiose-Meeting nach Südfrankreich…

So und nun noch was anderes: Ich habe im Internet was bestellt und als Gratisprobe “Opt*ovit E-Com*plex Dire*ct” gegen Arthritis bekommen (lasst euch von den Sternchen nicht stören, die sind gegen massenhafte Suchanfragen). Da ich damit allerdings nicht wirklich was anfangen kann, biete ich es hier zum Weiterversand an. Es sind 50 Beutel a 65g (steht zumindest so drauf) in einem kleinen Packet, bei Interesse einfach in die Kommentare schreiben.

Suffer

geschrieben am 21. März 2009 - 13:26 von caesar

Mein letztes Stöckchen liegt schon eine sehr lange Weile zurück, deswegen freut es mich umso mehr endlich mal wieder sinnlose Fragen zu beantworten und mit unnützen Informationen zu verbinden.

RULES:

  1. Put your iTunes, Windows Media Player, MediaMonkey etc. on shuffle.
  2. For each question, press the next button to get your answer.
  3. YOU MUST WRITE THAT SONG NAME DOWN NO MATTER HOW SILLY IT SOUNDS.
  4. Tag whoever you want including me.
  5. Title this note with the name of the last song in the sequence.

Also werde ich mal mein FooBar anschmeißen (bzw. das läuft eh immer auf Shuffle) und mich frisch ans Werk begeben.

  1. If someone asks “are you okay” you say…?
    Grudge Report (Bomb the Musicindustry!) Richtig, ich muss immer gleich mal loswerden, wie neidisch ich bin.
  2. How would you describe yourself?
    Fake Tales of San Francisco (Arktic Monkeys) Und erlogen sowie erstunken ist bei mir soweiso alles.
  3. What do you dream about?
    Man Must Dance (Johnossi) Tanzen, nichts als tanzen…
  4. How do you feel today?
    Done with the compass (Rise Against) Also immer das Nase nach, wer braucht schon einen Kompass.
  5. What do you look for in a guy/girl?
    This Suffering (Billy Talent) Ich steh halt auf (seelische) Schmerzen.
  6. What is your life’s purpose?
    Run Enemy (Shearer) … bevor ich dich vernichte!
  7. What’s your motto?
    Afraid (Yellowcard) Vor allem und jedem.
  8. What do your friends think of you?
    Scratch the Pitch (Guano Apes) :?:
  9. What do your parents think of you?
    Rain (Guano Apes) Regen muss ja nicht immer negativ behaftet sein … Ich sage nur Sommer, See, Gewitter … traumhaft.
  10. What do you think about very often?
    Paddy’s Lament (Flogging Molly) Paddy’s Gejammer ist aber auch unerträglich.
  11. What do you think about your first kiss?
    From Peoples Heart (Johnossi) Oh ja, er kam von Herzen.
  12. What do you think of your best friend?
    Diaspora (Rise Against) Wie treffend, wir sind wirklich alle weit verstreut.
  13. What is your life story?
    Down on my head (Yellowcard) …und dass der Himmel mir auf den Kopf fällt…
  14. What do you want to be when you grow up?
    Suffer (Stone Sour) Das ist wohl das Beste, was man mit dem Leben anfangen kann. Es einfach aushalten.

So, nun noch der letzte Punkt: Ich tagge den Doener damit.

Der Tag nach dem PI-Tag

geschrieben am 15. März 2009 - 18:14 von caesar

Jetzt bin ich schon zwei Wochen in Konstanz und ahbe noch nciht einen Beitrag geschrieben.
Die Arbeit hat mich schon wieder vollständig eingenommen, aber ich genieße es endlich wieder was sinnvolles zu tun. Der Start war zwar nicht ganz so glücklich (genauer gesagt konnte ich die erste Woche in die Tonne treten), aber ich glaube so langsam läuft es. Es ist zwar immernoch nicht ganz so einfach sich im neuen Labor zu Recht zu finden, jedoch wird auch das noch kommen. Da denkt man, man hat ja schon 9 Monate in einem Labor gearbeitet, da wird der Wiedereinstieg bestimmt ganz schnell gehen, aber man muss wirklich für jeden Kleinkram jemanden fragen. Auf Dauer ist das echt nervig, wenn man nicht weiß, wo die einfachsten Sachen zu finden sind.
Allerdings stehen mir die Behörden noch in bisschen im Weg, denn das wird hier alles ganz genau genommen. Ich darf nicht radioaktiv arbeiten, solange ich keine Freigabe von meinem alten Arbeitgeber habe. Ich darf nicht mit meinen Fröschen arbeiten, solange ich keinen Tierversuchskundekurs belegt habe. Der ist alleridings erst im Oktober wieder, so dass ich theoretisch erstmal ein halbes Jahr pause machen könnte. Nun sind wir grade dabei beim Ministerium(!) eine Ausnahmegenemigung zu beantragen, weil ich ja alle Techniken, die ich für meine Frösche brauche, schon in München gelernt habe. Für die Ausnahmegenemigung wird allerdings mein Abschlusszeugnis benötigt, das immernoch irgendwo in Bayreuth beim Prüfungsamt zum Unterschreiben liegt. Zur Erinnerung: Ich habe Anfang Januar abgegeben und die Gutachten waren Ende Januar fertig. Also rufe ich alle zwei Tage in Bayreuth und mache dort ein bisschen Druck, in der Hoffung, dass ich sie irgendwann zu Tode nerve und die den Kram endlich fertig machen.

Zu Konstanz selbst kann ich auch schon so ein bisschen was erzählen: Es gibt viele gute Kneipen, aber konzertmäßig ist noch weniger los als in Bayreuth.
Außerdem sind hier überall Anwohnerparkplätze, so dass ich einen entsprechenen Parkausweis brauche. Das ist leider der Nachteil der Innenstadt. Da mein Polo aber immernoch in Erfurt gemeldet ist, muss ich ihn erst mal nach hier ummelden, was leider ein bisschen Geld kostet und davon ist diesen Monat fast nix mehr übrig. Einerseits kosten Umzüge ja immer ein bisschen was, dann noch Kaution, und außerdem brauchte ich unbedingt ein neues Fahrrad, nachdem meins ja vor fast genau einem Jahr in Bayreuth geklaut wurde. Dafür wiegt mein Neues nun nur 11.4 kg und ist sowieso und überhaupt total toll. Das war alles erstmal wichtiger, als mein Auto umzumelden. So muss es nun ganz weit weg von mir parken wo keine reservierten Parkplätze mehr sind (und das ist in Konstanz so ungefähr überall der Fall).

Morgen dann Literaturseminar, Dienstag Labmeeting, Mittwoch Cocktailbar, Donnerstag Poetry Slam und Freitag Beer-Hour auf M 11. Stressige Woche…

Constant from Konstanz

geschrieben am 1. März 2009 - 19:10 von caesar

Der Umzug ging sonderbar stressfrei von Statten, wahrscheinlich macht es die Übung. Und jedes Mal sage ich mir, dass es das letzte mal für ganz lange Zeit war. Mal sehen, wie lange ich es hier aushalten werde.
Die Möbel stehen schon seit gestern und auch die ganzen Kisten sind ausgepackt und in leerem Zustand auf dem Dachboden verstaut. Der ist übrigens richtig cool, da wir an unserer Wohnung nämlich keinen Balkon haben. Und vom Dachboden führt ein Fenster auf ein Vordach hinaus, wo man die Sonne genießen und über die Dächer von Konstanz blicken kann.
Die Nähe zur Schweiz habe ich auch gleich mal ausgenutzt und bin über die Grenze marschiert. Ok, es war dunkel und ich war angetrunken, weswegne mein Ziel auch nur die nächste Kneipe war, aber trotzdem. Mein neuer Mitbewohner hat sein Zimmer gestrichen um jetzt kommenden Freitag einzuziehen, da haben wir den gestrigen Abend genutzt um gleich mal einen drauf zu machen. In der Bar kannte er die Bedienung, deswegen war das die einfachste Lösung. Aber schweizer Bier schmeckt nicht, das kann ich nun zweifelsfrei sagen.
Morgen ist dann mein erster Arbeitstag, auch wenn ich nicht erwarte, dass ich gleich großartig forschen werde. Da gibt es sicherlich erstmal wichtigere Dinge zu erledigen.

Ab sofort gilt hier auf dem Blog also: konstant aus Konstanz.

p.s.: Wir haben knappe 15°C und Sonnenschein. Ich liebe es…

Bye, Bye, Bayreuth

geschrieben am 26. Februar 2009 - 21:51 von caesar

Ich sitze hier zwischen meinen auseinander gebauten Möbeln auf meinem Sofa und tippe mit krummem Rücken diesen Text. Die Sachen sind gepackt und in meinem Zimmer sieht es aus, als würde ich ausziehen. Mal wieder…
Die unvermeidliche Abschiedsparty ging gut über die Bühne. Viele Leute, viel Bier und viel Spaß, aber traurig war es natürlich auch. Viele Leute werde ich zumindest eine lange Zeit nicht wieder sehen, einige wohl auch gar nicht mehr. Und es ist etwas total anderes, wenn man selbst weggeht, als wenn andere Freunde den näheren Einzugsbereich verlassen. Die Liebe meines Lebens hat es in den hohen Norden verschlagen und mein bester Kumpel ist seit Anfang Januar in Leipzig, aber diese Nicht-Anwesenheiten konnten immernoch durch alle die anderen ausgeglichen werden. Übrigens ist er immernoch mit einer meiner Exfreundinnen zusammen und die gemeinsame Wohnung wird grade eingerichtet. Aber ich gönne es den beiden, irgendwann ist auch sowas einfach nur noch egal und man sieht es als Normalität an.
Wenn man hingegen selbst einen geliebten Ort verlässt, ändert sich plötzlich alles. Keine bekannten Gesichter, keine Freunde, die man auch Nachts um 12 noch zu Parties abholen kann, man ist (anfangs) einfach alleine. Als ich letztes Jahr nach München gegangen bin, war das doch noch etwas anders, da zumindest meine gute Freundin mitgekommen ist. Wir sind einfach ein unschlagbares Duo, selbst wenn die Welt zusammenbricht. Ihre ist letzte Woche zusammen gebrochen, als ihr langjähriger Freund sie verlassen hat. Nach über 4 Jahren Fernbeziehung, wo nun die Möglichkeit da ist, endlich ein gemeinsames Leben zu gestalten. Aber er hat wohl kalte Füße bekommen. Er ist ein riesen Idiot, so eine Frau sitzen zu lassen, aber das ist nur meine unbedeutende Meinung dazu. Ich würde ihr so gerne noch viel mehr beistehen, wenn sie mich braucht, aber selbst das geht nun nicht mehr. Das Ohr zum zuhören kann ich ihr geben, aber die Schulter zu anlehnen leider nicht und das tut mir selbst weh. Sie war immer da, wenn es mir wegen irgendwelchen Frauen mal wieder beschissen ging. Meine Gedanken sind bei ihr.
Zum Glück trennen uns in ein paar Wochen wieder nicht mehr ganz so viele Kilometer. Ich bin leider niemand, der Beziehungen und Freundschaften über lange Distanzen pflegen kann. Irgendwann verschwinden die alten Freunde einfach aus dem Blickfeld und dann werden sie immer mehr Vergangenheit. Es geht weiter. Ich wünsche mir aber sehr, dass es bei uns anders wird, aber das wird sich wohl erst zeigen müssen. Die einzige Träne, die ich beim Abschied von allen vergossen habe, war wegen ihr (ich deute das einfach mal als gutes Zeichen).
Aber das Leben hält auch glückliche Momente bereit, so heiratet dieses Jahr eine andere gute Freundin und Kinder sind im weiterem Umfeld auch schon unterwegs. Wir werden eben alt.
Wie es nun in Konstanz für mich werden wird, bleibt abzuwarten, aber ich bin zuversichtlich. Meine neue Wohnung ist toll, meine Mitbewohner wahnsinnig nett und vielleicht, ja ganz vielleicht finde auch ich endlich mal eine glückliche Beziehung. Zeit könnte es mal werden.

Ihr hört von mir, wie es weitergeht.

tinyMCE: Advanced PunBB

geschrieben am 18. Februar 2009 - 13:09 von caesar

Für mein CMS CyCoMaSy verwende ich den tinyMCE WYSIWYG-Editor, ähnlich wie es hier bei Wordpress der Fall ist. Allerdings habe ich mich aus verschiedenen Gründen entschieden nicht den vollen HTML-Code zu unterstützen, sondern nur bestimmte Formatierungen über BB-Code bereit zu stellen.
Das Problem ist allerdings, dass tinyMCE diese nicht alle unterstützt und es deswegen zu Problemen kommt. Zum Beispiel wird im PunBB-Style der Tag [size=YYpx] nicht verwendet, wodruch alle Formatierungen in dieser Richtung verloren gehen, wenn man den WYSIWYG-Editor benutzt. Nicht grade toll.
Außerdem gibt es im tinyMCE einen einigermaßen bekannten Bug im Firefox, der dafür sorgt, dass bei Verwendung der Einstellung entity_encoding : “raw” im Editor nacheinander immer mehr Linebreaks verschwinden. Das sieht dann so aus, dass beim Einfügen von z.B. zwei Leerzeilen diese erst abgespeichert werden, beim erneuten Aufrufen des Editors, aber eine einfach verschwunden ist. Speichert man nun wieder und ruft ihn nochmal auf, ist auch die letzte Leerzeile weg. Wie gesagt, das Problem tritt spezifisch im FF (und verwandeten Browsern) auf.
Da das alles nicht wirklich praktisch ist, ich aber den tinyMCE nicht wieder ausbauen möchte, habe ich mich nach verschiedenen Lösungen umgesehen. Für das size-Problem war nichts dokumentiert, so blieb mir nichts anderes übrig, als die Möglichkeit selbst hinzuzufügen, die LGPL des tinyMCE erlaubt das glücklicherweise.
Auch für das Entfernen der Leerzeilen durch FF-ähnliche Browser habe ich mich um eine Lösung bemüht und auch eine etwas unorthodoxe gefunden. Einerseits habe ich nun den [p]-Tag hinzugefügt und andererseits die Einstellungen des tinyMCE dahingehend angepasst, dass [p] zu <p> und umgekehrt verwandelt wird. Allerdings setzt das wiederum voraus, dass man den [p]-Tag dann auch beim Auslesen aus der Datenbank entsprechend umschreibt um validen HTML-Code zu erzeugen.
Die Leerzeilen werden vom Firefox zwar immernoch entfernt, durch die Verwendung der Paragraphen ist zwischen zwei Absätzen nun aber immer ein Abstand, der nicht verschwinden kann.
Meine tinyMCE-Einstellungen sehen also nun für CaCoMaSy so aus:

tinyMCE.init({
theme : "advanced",
mode : "textareas",
plugins : "bbcode",
theme_advanced_buttons1 : "bold,italic,underline,undo,redo,link,unlink,image,fontsizeselect,forecolor,removeformat,cleanup",
theme_advanced_buttons2 : "",
theme_advanced_buttons3 : "",
theme_advanced_toolbar_location : "top",
theme_advanced_toolbar_align : "center",
theme_advanced_styles : "Code=codeStyle;Quote=quoteStyle",
content_css : "css/bbcode.css",
entity_encoding : "raw",
add_unload_trigger : false,
remove_linebreaks : false,
inline_styles : false,
convert_fonts_to_spans : true,
font_size_style_values : "8,10,12,14,16,18,20",
document_base_url : './', // depends on your location of tinyMCE and usage
convert_urls : false,
relative_urls : true,
remove_script_host : true,
forced_root_block : "p"
});

Beim Auslesen aus der Datenbank werden außerdem noch folgende PHP-Funktionen angewendet:

$text=preg_replace('|\[size=(.*)\](.*)\[/size\]|Uism’,’$2‘,$text);
$text=str_replace(”[p]“,”

“,$text);
$text=str_replace(”[/p]“,”

“,$text);

Hier außerdem der Download der angepassten PunBB-Codes für tinyMCE: Download (ZIP, 3.5 kb)

Den ganzen Beitrag lesen »

Traurig, aber wahr

geschrieben am 17. Februar 2009 - 13:41 von caesar

Die Wissenschaft ist kein Zuckerschlecken, ich denke das ist jedem, der sich für ein Studium in diese Richtung entscheidet klar. Doch wie es danach wirklich weitergeht, ahnen wohl die wenigsten. Tobias von WeiterGen hat dazu einen wunderbaren, lesenswerten Beitrag verfasst und ich empfehle auch die Kommentare durch zu stöbern, da kommen nochmals sehr viele interessante Ansichten zusammen.
Ich selbst habe die Situtaion in München genau so erlebt, 50-Stunden-Wochen (damals als Diplomant!) waren keine Seltenheit. Sonntag nochmal “schnell” ins Labor um irgendwas für die nächste Woche vorzubereiten, eigentlich Standard. Auf Dauer geht man daran kaputt, keine Frage. Und ich habe mir wirklich vorgenommen, dass ich es nun ein wenig ruhiger angehen lassen will, ob das durchsetzbar ist, muss sich allerdings zeigen. Denn wer gut sein will, muss Opfer bringen. Traurig, aber wahr.

Tränendrüse

geschrieben am 16. Februar 2009 - 12:48 von caesar

So ungefähr alle zwei bis drei Wochen fahren wir als WG zusammen zum Großeinkauf, meistens am Wochenende. Und wer schonmal knappe 90€ bei Aldi ausgegeben hat, weiß, was ich mit groß meine.
Der Wagen ist schon recht voll und wir nähern uns so langsam der Kasse, der Markt ist zum Glück nicht mehr so voll, denn es sind nur noch 30 min bis Ladenschluss (die Taktik hat sich bewährt). Mehr oder weniger zufällig bleiben wir von den eingelegten Oliven stehen und meine kleine Mitbewohnerin überlgt, ob sie nicht ein Glas mitnehmen soll, ist sich aber ein bisschen unschlüssig. Mein Kommentar dazu war, dass sie es ausnutzen muss, nochmal hier mit dem Auto zu sein, denn wenn ich weg bin geht das nicht mehr. Worauf sie meinte: “Ich kann noch gar nicht glauben, dass du nur noch zwei Wochen bei uns bist. Das ist so irreal grade.” und schaut mich mit ihren großen Augen an.

*schnief*

Die Oliven hat sie übrigens mitgenommen.

caesars Bastelecke

geschrieben am 13. Februar 2009 - 16:16 von caesar

Mein Umzug rückt immer näher, es wird also so langsam Zeit sich mal über die Zimmereinrichtung Gedanken zu machen.
Nachdem ich die Maße samt einer kleine Skizze nun per Mail bekommen habe, konnte ich mich frisch ans Werk machen: Zuerst müssen mal alle Möbel ausgeschnitten werden und zur besseren Unterscheidung habe ich sie auch noch farblich gemacht.

Möbel Schnippsel

Mein Bett in gelb ist, wie unschwer zu erkennen, mein größtes Möbel überhaupt, gefolgt vom Sofa in orange und vom Schreibtisch in rot. Das dunkle Grün representiert mein Fernsehunterteil, das helle Grün meinen Glastisch. In Dunkelblau mein chilliger Sessel und die kleinen hellblauen Schippsel sind meine Schränke meine Sachen liegen nämlich immer in der Gegend rum.
Nun ist mein Zimmer aber direkt unter dem Dach, was die Ausstattungsmöglichkeiten ein bisschen einschränkt, da eine Wand für große Sachen entfällt. So ergeben sich zwei sinnvolle Varianten:

Variante 1 Variante 2

Die “abgeschnittene” Ecke unten links stellt die Tür dar, das Fenster ist oben recht mittig in der Dachschräge positioniert. Die erste Variante links bevorzuge ich momentan, da mir der Platz ein bisschen besser ausgenutzt vorkommt. Das Bett steht in der Verlängerung zur Tür, ein Problem könnte es mit dem Schreibtisch geben, dass dieser den leichten Zimmerzugang ein bisschen stört. Das Sofa steht halb unter dem Fenster, gegenüber vom Fernseher, allerdings könnte die Lehne des Sofas mit der Dachschräge in Konflikt geraten. Deswegen habe ich mir noch die Möglichkeit rechts überlegt. Hier steht das Bett gegenüber vom Fernseher unter der Dachschräge und der Fenster, was gut passen sollte. Das Sofa ist direkt daneben gelegen, könnte aber den Schrank ein bisschen stören. Außerdem stehen mein Sessel und der Glastisch dann ziemlich im Zimmer rum.
Vorschläge von Einrichtungsexperten sind gerne gesehen, meine Bastelergebnisse habe ich noch hier um es gleich ausprobieren zu können.