DFG-Video zur Konstanz Research School Chemical Biology

Die DFG dreht zur Zeit Videos über alle durch die Exzellenzinitiative geförderten Projekte. In Konstanz sind davon (in der Biologie/Chemie) zwei Graduiertenschulen betroffen: Die Research School Chemical Biology und das Interdisciplinary Reasearch Center Proteostasis. Das Zweite existiert erst seit März diesen Jahres und befindet sich noch im Aufbau (bezahlt allerdings schon mein Stipendium), zum ersten der beiden Projekte gibt es allerdings nun auch ein solches DFG-Video. Und was liegt da näher als ein paar Worte dazu zu schreiben?

Die Zelle, die man am Anfang sieht, teilt sich einfach nur ganz normal, wobei die eine GFP-Histon2B Fusion exprimiert. Histone lagern sich an die DNA an und sind maßgeblich für Struktur, Funktion und Stabilität von ihr verantwortlich. Durch die GFP-Fusion kann man also die DNA “sichtbar” machen. Sieht nett aus, ist aber nicht wirklich was besonderes.
Danach der Schwenk auf Johanna, die gerade an Igor, einem unserer Live-Cell-Mikroskope, im Mikroskopraum sitzt. Alle unsere Geräte haben irgendwelche Namen, unsere Mikroskope heißen z.B. Igor, Isi, Axel und Atze. Johanna hat übrigens Biochemie in Bayreuth studiert, ein Jahrgang über mir.
Das Video auf dem Monitor zeigt im Prinzip das gleiche, wie am Anfang, ist jedoch wesentlich kürzer (insgesamt nur 400 ms) und wiederholt sich dehalb. Allerdings sieht man hier die Microtubuli in Grün (auch durch eine GFP-Fusion, jedoch nicht an Tubulin direkt, sondern vermittelt über ein Microtubuli-binde-protein, weswegen sie auch so “flackern”) und die DNA in Rot durch RFP-Histon2B.
Dann kommen meine Haustiere, die Xenopen, der Professor ist übrigens mein Chef. Die Frösche dort sind aus unserer Nachzucht vom letzten Jahr und ungefähr 8 Monate alt. Die Froscheier sind meine Hauptquelle für Experimente, für das Video habe ich sie übrigens sogar vorbereitet.
Der Gang, den mein Chef dann langgeht, führt von uns zur Chemie (weil die nämlich schon renoviert ist, bei uns sieht es nicht ganz so schön aus). Professor Marx kenne ich nicht persönlich, genau wie die beiden anderen Doktoranden.
Als sie alle am Ende zusammen stehen, befinde ich mich genau hinter der Kamera, im Vordergrund sitzen weitere Leute aus unserem Lab. Die Szene stammt vom DGZ-Meeting Ende März.
Fehlt eigentlich nur der Blick auf den See, aber den enthalten sie dem Zuschauer vor, sonst denken alle noch, wir würden nicht arbeiten :wink:

Der Beitrag wurde am Dienstag, den 26. Mai 2009 um 21:40 Uhr veröffentlicht und wurde unter Allgemein, Konstanz abgelegt. Folgende Tags wurden dabei verwendet , , , . Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. Kommentare und Pings sind derzeit nicht erlaubt.

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