Der Tag nach dem PI-Tag

Jetzt bin ich schon zwei Wochen in Konstanz und ahbe noch nciht einen Beitrag geschrieben.
Die Arbeit hat mich schon wieder vollständig eingenommen, aber ich genieße es endlich wieder was sinnvolles zu tun. Der Start war zwar nicht ganz so glücklich (genauer gesagt konnte ich die erste Woche in die Tonne treten), aber ich glaube so langsam läuft es. Es ist zwar immernoch nicht ganz so einfach sich im neuen Labor zu Recht zu finden, jedoch wird auch das noch kommen. Da denkt man, man hat ja schon 9 Monate in einem Labor gearbeitet, da wird der Wiedereinstieg bestimmt ganz schnell gehen, aber man muss wirklich für jeden Kleinkram jemanden fragen. Auf Dauer ist das echt nervig, wenn man nicht weiß, wo die einfachsten Sachen zu finden sind.
Allerdings stehen mir die Behörden noch in bisschen im Weg, denn das wird hier alles ganz genau genommen. Ich darf nicht radioaktiv arbeiten, solange ich keine Freigabe von meinem alten Arbeitgeber habe. Ich darf nicht mit meinen Fröschen arbeiten, solange ich keinen Tierversuchskundekurs belegt habe. Der ist alleridings erst im Oktober wieder, so dass ich theoretisch erstmal ein halbes Jahr pause machen könnte. Nun sind wir grade dabei beim Ministerium(!) eine Ausnahmegenemigung zu beantragen, weil ich ja alle Techniken, die ich für meine Frösche brauche, schon in München gelernt habe. Für die Ausnahmegenemigung wird allerdings mein Abschlusszeugnis benötigt, das immernoch irgendwo in Bayreuth beim Prüfungsamt zum Unterschreiben liegt. Zur Erinnerung: Ich habe Anfang Januar abgegeben und die Gutachten waren Ende Januar fertig. Also rufe ich alle zwei Tage in Bayreuth und mache dort ein bisschen Druck, in der Hoffung, dass ich sie irgendwann zu Tode nerve und die den Kram endlich fertig machen.

Zu Konstanz selbst kann ich auch schon so ein bisschen was erzählen: Es gibt viele gute Kneipen, aber konzertmäßig ist noch weniger los als in Bayreuth.
Außerdem sind hier überall Anwohnerparkplätze, so dass ich einen entsprechenen Parkausweis brauche. Das ist leider der Nachteil der Innenstadt. Da mein Polo aber immernoch in Erfurt gemeldet ist, muss ich ihn erst mal nach hier ummelden, was leider ein bisschen Geld kostet und davon ist diesen Monat fast nix mehr übrig. Einerseits kosten Umzüge ja immer ein bisschen was, dann noch Kaution, und außerdem brauchte ich unbedingt ein neues Fahrrad, nachdem meins ja vor fast genau einem Jahr in Bayreuth geklaut wurde. Dafür wiegt mein Neues nun nur 11.4 kg und ist sowieso und überhaupt total toll. Das war alles erstmal wichtiger, als mein Auto umzumelden. So muss es nun ganz weit weg von mir parken wo keine reservierten Parkplätze mehr sind (und das ist in Konstanz so ungefähr überall der Fall).

Morgen dann Literaturseminar, Dienstag Labmeeting, Mittwoch Cocktailbar, Donnerstag Poetry Slam und Freitag Beer-Hour auf M 11. Stressige Woche…

Der Beitrag wurde am Sonntag, den 15. März 2009 um 18:14 Uhr veröffentlicht und wurde unter Allgemein, Konstanz, Me abgelegt. Folgende Tags wurden dabei verwendet , , , . Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. Kommentare und Pings sind derzeit nicht erlaubt.

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