Federschwanz-Spitzhörnchen
Vor drei Tagen wurde in PNAS ein Artikel veröffentlicht, in dem es um den regelmäßigen Alkoholkonsum des Federschwanz-Spitzhörnchens geht. Ich komme hier darauf jetzt nur zu sprechen, da dieser Artikel in Bayreuth geschrieben wurde, bzw. in Kooperation mit dem Tierphysiologielehrstuhl. Dieses Hörnchen futtert die Blütenblätter einer Plame, die aber in Symbiose mit einer Hefekultur lebt, die Zucker aus der Pflanze zu Alkohol vergährt. Somit nimmt das Spitzhörnchen mit jeder Malzeit eine nicht zu unterschätzende Alkoholmenge zu sich, die bezogen auf sein Körpergewicht und die Größe, eigentlich tötlich sein müsste. Allerdings hat das possierliche Tierchen Stoffwechslewege entwickelt, diesen übermäßigen toxischen Alkoholkonsum abzukönnen.
Wenn ich da an den spontanten Grillabend gestern in der Abteilung denke, hätte sowas einigen Leuten sicherluch auch verdammt gut getan…
Und morgen Sonnerot, ich melde mich am Sonntag mit einen kurzen Bericht zurück.
Hast du in diesem Zusammenhang Denis Beitrag gelesen?!?
Ja, und den Trackback vergessen, wie ich grade sehe…
Eine Fähigkeit, die ich mir auch manchmal wünsche…
Schon erstaunlich, wie Tier und Mensch sich so anpassen können. Ich staune immer wieder!