Federschwanz-Spitzhörnchen

Vor drei Tagen wurde in PNAS ein Artikel veröffentlicht, in dem es um den regelmäßigen Alkoholkonsum des Federschwanz-Spitzhörnchens geht. Ich komme hier darauf jetzt nur zu sprechen, da dieser Artikel in Bayreuth geschrieben wurde, bzw. in Kooperation mit dem Tierphysiologielehrstuhl. Dieses Hörnchen futtert die Blütenblätter einer Plame, die aber in Symbiose mit einer Hefekultur lebt, die Zucker aus der Pflanze zu Alkohol vergährt. Somit nimmt das Spitzhörnchen mit jeder Malzeit eine nicht zu unterschätzende Alkoholmenge zu sich, die bezogen auf sein Körpergewicht und die Größe, eigentlich tötlich sein müsste. Allerdings hat das possierliche Tierchen Stoffwechslewege entwickelt, diesen übermäßigen toxischen Alkoholkonsum abzukönnen.
Wenn ich da an den spontanten Grillabend gestern in der Abteilung denke, hätte sowas einigen Leuten sicherluch auch verdammt gut getan…

Und morgen Sonnerot, ich melde mich am Sonntag mit einen kurzen Bericht zurück.

Der Beitrag wurde am Donnerstag, den 31. Juli 2008 um 20:56 Uhr veröffentlicht und wurde unter Allgemein, München, Uni abgelegt. Folgende Tags wurden dabei verwendet , , , . Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. Kommentare und Pings sind derzeit nicht erlaubt.

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