Schirmbekanntschaft
Ich will eigentlich nicht übers Wetter schreiben, aber heute war es der Grund für eine nette Gegebenheit.
Das Fußballspiel habe ich nicht public geviewed, da es einerseits sehr nach Regen aussah und ich außerdem auch noch was zu tun hatte. Das hätte ich sich zwar auch verschieben lassen, aber so kann ich morgen eher schluss machen und dafür lohnt es sich ja. Gesehen habe ich das Spiel aber trotzdem, denn in unserem Seminarraum wird jedes Spiel auf der Leinwand gezeigt. Wer grade Lust und ein paar Minuten frei hat, kann also jederzeit reinkommen und kurz zusehen. Es rennt zwar dann auch alle 5 Minuten jemand raus um nach seinem Versuch zu sehen, aber die Stimmung ist trotzdem immer recht lustig. Aber das nur so nebenbei.
Pünktlich nach Ende die Spiels fing es leicht an zu regnen, natürlich als ich geplant hatte dann auch mal so langsam Richtung heimwärts zu fahren. Noch kein Beinbruch. Den Bus 10 vor 8 hab ich natürlich verpasst, was ich aber erst gemerkt habe, als ich vor dem Fahrplan stand. Zum Glück ging es nicht nur mir so, sondern auch noch einem anderen jungen Herren. Zum Glück deshalb, weil er einen Schirm dabei hatte und Richtung U-Bahn laufen wollte, mir aber angeboten hat seinen Schrim zu teilen, damit ich nicht ganz so naß werde. Das Gespräch war sehr nett und der Weg damit eigentlich recht kurzweilig. Auf der Hälfte nahm der Regen dann aber so stark zu, dass der Schrim nichts mehr gebracht hat. Wir sind beide vollkommen, und zwar wirklich vollkommen, durchgeweicht. Naja, man nimmt es mit Humor und hofft einfach, dass man nun keine Erkältung bekommt. Ich denke mal wir werden uns bestimmt noch mal wiedersehen, denn wir arbeiten gar nicht so weit von einander entfernt. Und wenn man sich einmal durch sowas kennengelernt hat, kann man darauf ja weiter aufbauen.
So war der Regen also doch noch zu was gut.
Pech, dass es keine junge Frau war
Als Gegner der Pseudopatriotismus’ und Fußballdeutschlands hat mir das gestrige Spiel sehr gut gefallen. Schade, dass sie doch noch ein Tor gemacht haben
Ich fürchte, wenn das hier zu viele lesen, dann brauche ich
Ja, eine junge Dame wäre mir auch lieber gewesen, aber man kann ja nicht alles haben.
Ich glaube wegen dem Fußball musst du dir keine Gedanken machen, meine Leser (und ich auch) scheinen nicht sonderlich fußballbegeistert zu sein, wie ich aus den letzten Kommentaren schließe.