Regen(eration)

Abgesehen von einem Headbang-Hals-Muskelkater bin ich eigentlich wieder fit. Aber der sollte bis morgen auch wieder vergangen sein.
Gestern hab ich mich den ganzen Tag nur so durch die Weltgeschichte gequält, besonders das Treffen am (frühen) Morgen mit dem Chef der GBM war schon schwierig. Geschlafen hab ich eigentlich fast gar nicht zwischendurch. Der Anlass seines Besuches war die Verabschiedung eines unserer bekanntesten Professoren und bei der Gelegenheit wollte er sich auch ein wenig mit den Studenten unterhalten um einen Überblick über den Studiengang Biochemie in Bayreuth zu bekommen. Am Anfang waren auch noch drei Profs dabei, die ihm das Bachelorprogramm vorgestellt haben und den Aufbau des Masterstudiengangs Biochemie und Molekulare Biologie, der zum Wintersemester starten soll. Das war selbst für mich recht interessant, da ich das bisher auch noch nicht kannte (da es mich ja auch nicht betrifft), aber das Konzept dahinter ist sehr gut überlegt. Sechs Module müssen in den ersten beiden Semestern belegt werden, dazu eine Art Vortragsreihe. Danach kommt ein Forschungssemester, das man auch sehr gut ins Ausland verlegen kann und das aus zwei recht umfangreichen Praktika besteht, die direkt in den Arbeitsgruppen stattfinden sollen. Im Abschluss noch ein Semester Masterarbeit. Durch den modularen Aufbau ist es auch möglich im Sommer zu beginnen und nicht nur im Winter, da alles Module unabhängig von einander gehalten werden und nicht auf einander aufbauen. Theoretisch könnte man die sechs Module auch in drei Semestern belegen, wenn einem drei pro Semester zu viel erscheinen.
Anschließend wurde uns dann die Möglichkeit gegeben mit dem Chef der GBM zu reden und mal ordentlich vom Leder zu ziehen. Nein, natürlich nicht, denn Biochemie in Bayreuth ist wirklich ein sehr guter Studiengang, der qualifizierte Wissenschaftler ausbildet. Das behaupte ich jetzt nur nicht einfach nur so, weil es mein persönlicher Eindruck ist, sondern auch die meisten Bachelor fühlen sich recht gut ausgebildet und sogar der Chef der GMB (Alfred Wittinghofer, MPI für Molekulare Physiologie) meinte, dass die Leute, die aus Bayreuth zu ihm kommen, immer sehr viel Ahnung haben und wissenschaftlich sehr gut sind. Ein schönes Lob für Bayreuth, wie ich finde. Probleme mit den Profs gibt es kaum (ok, einige sind ein bisschen schwierig, aber damit kann man auch leben) und wenn doch mal, so kann man es meistens einfach so ohne Termine klären, sondern vorbeikommen und darüber reden. Grade im Fachbereich Biochemie nehmen sich die Profs eigentlich immer Zeit für die Belange der Studenten und versuchen die auch gegenüber anderen Bereichen durchzusetzen. Im Grunde wirklich alles super und wenn man sich entschließt Biochemie zu studieren, sollte man Bayreuth nicht außen vor lassen, nur weil es nicht so bekannt ist. Grade das ist wahrscheinlich auch der Vorteil hier. *werbungende*
Von den ganzen Vorträgen am Nachmittag hab ich dann nicht mehr so viel mitbekommen. Nichtmal die neue CD von Kettcar hab ich mir gekauft, sondern nur noch meinen rechten Spiegel austauschen lassen (war sogar billiger als am Vortag festgehalten) und dann bin ich ins Bett gefallen. Insofern hab ich auch mal wieder null für meine Prüfung gelernt. Sind ja nur 23 Vorlesungen…Naja, dann eben heute das doppelte Pensum. Aber erst nachdem ich einkaufen war, bei diesem verdammten Dauerregen.

Der Beitrag wurde am Samstag, den 19. April 2008 um 12:50 Uhr veröffentlicht und wurde unter Allgemein, Bayreuth, Me, Uni abgelegt. Folgende Tags wurden dabei verwendet , , . Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. Kommentare und Pings sind derzeit nicht erlaubt.

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