QuickScience: Wissenschaftsblogging

Nanu? Schon wieder QuickScience? Diesmal ja, da mein Feedreader heute zwei sehr interessante Beiträge ausgespuckt hat. Es geht kurz gesagt um eine Initiative, die deutschsprache Wissenschaftsblogs miteinander vernetzen will und gleichzeitig eine Art “Qualitätssiegel” für die Beiträge einführt.

Blogautoren, die auf deutsch über wissenschaftliche Publikationen schreiben, können jetzt durch Einbinden des “Blogging on Peer-Reviewed Research” Logos [...] in ihre Einträgen deutlich machen, dass sie über Artikel aus anerkannten Wissenschaftsmagazinen schreiben. (Quelle)

In Leben gerufen wurde das Ganze von WeiterGen und Researchblogging.org und auch schon andere Blogs berichten darüber. Ich selbst kann diese Sache nur unterstützen, da ich hier ja selbst ein klein wenig den Anspruch habe meinen Lesern Einblicke in die Wissenschaft zu geben, insbesondere in Themen, mit denen ich selbst mehr oder weniger täglich zu tun habe.
Aber da tritt dann auch das Problem bei mir auf. Originalartikel hab ich bisher selten als Grundlage verwendet, sondern eher Überblicke gegeben. Nicht, dass das schlecht wäre, aber ich bin nunmal kein Wissenschaftsblogger, sondern das ist mein Hobby und so kann es eben auch vorkommen, dass hier zwei Wochen lang kein Wort über Wissenschaft fällt, sondern ich über meine letzten Partys schreibe und Filme wie CDs reviewe. Deswegen bin ich mir auch noch sehr unschlüssig ob ich mich selbst für german.researchblogging.org anmelden soll. Sicherlich, grade am Anfang ist es wichtig eine große Reichweite zu erzielen und möglichst viele Teilnehmer zu finden, aber ich weiß nicht, ob ich wirklich dafür geeignet bin. Ich würde wahnsinig gerne, scheue aber irgendwie noch ein bisschen davor zurück, da ich eben, wie gesagt, nicht hauptsächlich über Wissenschft schreibe, sondern viel mehr über andere Dinge.
Außerdem werden meine Leser wohl weniger Zugang zu den meisten Artikeln haben, die ich lese. Einige sind frei verfügbar, aber grade gestern hab ich z.B. einen neuen Artikel aus Nature gelesen (den ich übrigens noch sehr gerne besprechen würde), der selbst für mich schwer zu besorgen war, was wohl das größte Hindernis darstellt Wissenschaft der breiten Masse zugänglich zu machen (neben der Sprache, die nunmal Englisch ist). Ich werde die ganze Sache mal weiter verfolgen und vielleicht kann ich mich wirklich dazu entschließen einen Teil dazu beizutragen. Das Potential ist einfach zu verlockend.

Der Beitrag wurde am Samstag, den 12. April 2008 um 13:15 Uhr veröffentlicht und wurde unter Allgemein, ScienceBlog abgelegt. Folgende Tags wurden dabei verwendet , , , . Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. Kommentare und Pings sind derzeit nicht erlaubt.

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