Die neuen Datenschutzoptionen des StudiVZ

Ich hab mich schon gewundert, wo denn jetzt die Optionen zu finden sein sollen, bei denen man einstellen kann, ob man nun personalisierte Werbung bekommen möchte, oder eben lieber nicht. Ganz schön gut versteckt, aber zum Glück gibt es ja sehr freundliche Menschen, die solche Informationen nicht für sich behalten, sondern über die Pinnwände verbreiten. Hier die Nachricht zum kopieren und befolgen:

Datenschutz-Optionen ändern?!

Ja mensch, die hammse ja fei gut versteckt…

Wäre ja auch zu dumm wenn jeder diese Option sofort finden würde… ;-)

Also:
1. Ganz nach untenscrollen… egal auf welcher Seite man grad ist….

2. …in der Leiste in der auch die Links zu den AGB, Presse, usw. sind, auf “DATENSCHUTZ” klicken

3. auf der nächsten Seite “DATENSCHUTZ-ERKLÄRUNG” anklicken

4. …auf der darauffolgenden Seite auf “EINSTELLUNG ZUR VERWENDUNG MEINER DATEN” klicken

5. …auf der nächsten Seite, alle Häkchen entfernen und speichern!!!

Diese Info am besten über alle Gästebücher verbreiten… JEDER SOLL ES WISSEN!

Wäre doch ein Traum, wenn 90% der Nutzer diesem Datenmissbrauch nicht zustimmen würden.

Schreit es hinaus in die Welt!

Der Beitrag wurde am Donnerstag, den 10. Januar 2008 um 17:20 Uhr veröffentlicht und wurde unter Allgemein abgelegt. Folgende Tags wurden dabei verwendet , . Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. Kommentare und Pings sind derzeit nicht erlaubt.

5 Reaktionen zu “Die neuen Datenschutzoptionen des StudiVZ”

  1. Denis sagt:

    Ich will ja keinem seine Paranoia verderben, aber inwiefern ist personalisierte Werbung denn nun “Datenmissbrauch”?

    Die geben deswegen ja noch lange keine Info an ihre Partner weiter, nur weil du Werbung bekommst, die auf dich zugeschnitten ist.

    Na - und ich hatte gehofft, die Google-Adwords-Panik wäre eine einmalige Sache gewesen. Vielleicht denkt das nächste Mal jemand etwas weiter. :D

  2. caesar sagt:

    Ich glaube es geht mittlerweile vielen Leuten nur noch ums Prinzip (oder sie wissen es halt nicht besser und schließen sich dem Panikhype an). Als Blogger ist man eh mit seinen Daten im Internet zu finden und wenn jemand wirklich wollte, könnte er mir schon jetzt Werbung für Rasierer und nicht für Lippenstift schicken. Da brauch ich das StudiVZ nicht für. Aus dem Grund hab ich auch meinen Namen nicht abgekürzt ala T.T. oder sowas, wie es viele andere getan haben. Der Name ist nun grade die harmloseste Info im VZ.
    Ich denke außerdem, dass viele die neuen AGB überhaupt nicht durchgelesen haben, sondern sich nur über dritte Quellen informiert haben. Ich hab die AGB jedesmal vollständig gelesen und die erste Änderung (Werbung via SMS, IM…) fand ich schon echt heftig. Die neuste Version ist dabei längst nicht mehr so “schlimm” und in meinen Augen nicht sehr viel anders als die Geschäftsbedingungen anderer Netzwerke.
    Mein Account im StudiVZ gibt eh nicht viel her und ich verwende ihn hauptsächlich, da man im StudiVZ sehr viele alte Bekannte wiederfinden kann, die eben bei anderen sozialen Netzwerken nicht mit dabei sind.

  3. Uwe sagt:

    Was sind schon die Daten aus nem lumpigen StudiVZ-Profil, wo man nicht mal “alle” Lieblingsfilme eintragen kann gegen hunderte, tausende Blogbeiträge, die man analysieren könnte
    Also okay, ich steh auch nicht drauf und habe es deaktiviert aber ich benutze StudiVZ auch nur dann, wenn ne E-Mail eintrudelt.. frag mich eh, was man da “aktiv” die ganze Zeit machen könnte
    Eigtl. wär ich ja bei “stayfriends” geblieben..aber ohne Premiummitgliedschaft geht ja nix :mrgreen:

    Dass sich viele die neuen AGB überhaupt nicht durchgelesen haben.. jo, kommt hin. Wer liest schon AGB? Hat sich doch eingebürgert, dass das “nur eine nervige Seite” ist, die man bis zum Ende scrollen muss um das zu akzeptieren, damit man den Dienst in Anspruch/die Software installieren kann.. tjaja.. solche Leute fallen vermutlich auch bevorzugt auf Abzock-Tests und Konsorten rein

  4. caesar sagt:

    Richtig, mein Blog sagt hundertmal mehr über mich aus, als mein StudiVZ-Profil. Deswegen meine ich ja, dass man mir auch jetzt schon Werbung für Rasierer und nicht für Lippenstift schicken könnte. Auch ganz ohne StudiVZ. Und wer weiß, vielleicht steh ich ja sogar auf Lippenstift?
    Deaktiviert hab ich die Optionen trotzdem, denn wo man solche Datensammlungen vermeiden kann, sollte man es auch tun. Wenn mal wieder eine Mail einläuft, dass ich ne Nachricht hab oder neue Freunde oder was weiß ich, schau ich rein, aber sonst kann ich dort auch nicht den ganzen Tag verbringen. Was tut man da so lange?
    AGBs sind mittlerweile wirklich nur noch lästige Seiten für viele Internetuser und werden deshalb ignoriert. Die Folgen sind in einigen Fällen sicherlich nicht so angenehm, wenn man dann eine Rechung bekommt für ein 24 Monate Klingelton-Abo mit Vorauszahlung.

  5. Uwe sagt:

    Zustimmung, Zustimmung und nochmals Zustimmung
    Aber die Frage, was man so lange in den VZs macht/machen kann bleibt :lol: