Gemüsepfanne mit Curry-Sahne-Soße

Endlich Nachschub für meine eigentlich so geliebte Rezeptekategorie. Da wir jetzt allerdings fast immer zusammen kochen (bzw. einer kocht, einer schnippelt und einer spült in der Zeit schonmal), hab ich meist keinen Überblick, wie die meisten Sachen so lecker werden, wie sie zum Schluss immer sind. Gestern jedoch mal nicht, denn ne Freundin von mir war da und wir haben einfach mal zu zweit übernommen.

Man braucht:
- Gemüse für die Pfanne, ganz nach belieben (Broccoli, Lauch, Auberginen, Zucchini, Blumenkohl, Möhren, Pilze…) Seit kreativ!
- Kartoffeln, zwei mittelgroße pro Person
- für 4 Leute ca. 400ml Sahne
- eine Zwiebel, zwei Zehen Knoblauch
- Curry, Salz, Pfeffer, Sojasouce, wenn vorhanden frischen Schnittlauch/Petersilie
- Speisestärke
Die nervigste Aufgabe an Gemüse ist immer das Zerkleinern. Am einfachsten ist es alles zu würfeln, dann kann man es später gut essen. Also zuerst alles Gemüse klein schneiden, allerdings sollte man mit dem Schälen der Kartoffeln beginnen, damit die dann schonmal kochen können (einfache Salzkartoffeln passen gut). Wenn man Gemüse hat, das sehr lange in der Pfanne sein müsste, damit es weich wird, wie z.B. Blumenkohl, sollte man das auch lieber vorkochen. Wenn man soweit ist, die Zwiebel und den Knoblauch auf die Pfanne und einen kleineren Topf aufteilen und beides in Öl anbraten. Zur Pfanne nach und nach (abhängig von der Härte des Gemüses, hartes zuerst, weiches später) die verschiedenen Gemüsesorten zugeben und gut anbraten. Mit Pfeffer und Salz nach Geschmack würzen. In dem Topf wird die Soße zubereitet. Wenn die Zwiebel und der Knobi angebraten sind, mit Sahne ablöschen, dabei jedoch ständig umrühren, da Sahne gerne schnell anbrennt. Nun ca. 2 leicht gehäufte Teelöffel Curry (ich weiß, sonst hab ich es nicht so mit genauen Mengenangaben, aber hier sollte man sich dran halten) zugeben und weiterhin ordentlich Rühren. Nun noch mit Pfeffer, Salz und Sojasouce abschmecken. Mit Pfeffer und Salz braucht man dabei mit zu sparen, die Sahne neutralisiert das recht gut, Sojasouce ist nicht jedermanns Geschmack, also lieber sparsam dosieren. Da die Soße nun höchst wahrscheinlich zu dünn ist, kann man sie mit Speisestärke ein wenig eindicken, bis es einem passt. Dazu die Soße nochmal aufkochen lassen. Sie sollte dann leicht cremig sein und eine schöne gelb/orange Farbe haben. Während der ganzen Zeit auch die Pfanne nicht vergessen und immermal umrühren und wenn die Kartoffeln fertig sind, diese abgießen. Dann nach Lust und Laune entweder getrennt servieren oder mit in die Pfanne geben. Die Soße ist sicherlich als Letztes fertig, so dass gleich auf die Teller verteilt werden kann.
Lasst es euch schmecken.

Der Beitrag wurde am Sonntag, den 11. November 2007 um 12:03 Uhr veröffentlicht und wurde unter Allgemein, Rezepte abgelegt. Folgende Tags wurden dabei verwendet , , . Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. Kommentare und Pings sind derzeit nicht erlaubt.

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