Seed

Wie geplant sind wir gestern ins Kino gegangen um uns die Halloween-Preview anzusehen. Der gezeigt Film hieß “Seed” und war eben ein Horrorfilm, wie es sich für Halloween gehört.
Der zum Tode durch den elektrischen Stuhl verurteilter Massenmörder Seed (666 Opfer in 6 Jahren…) soll endlich hingerichtet werden. Wie es dazu gekommen ist wird in schaurig schönen Rückblenden erzählt. Aber warum müssen solche Polizeieinsätze immer mitten in der Nacht stattfinden? Ich mein, die könnten das doch einfach mal am Tage erledigen, zumal Seed sowieso wusste, dass die Polizisten in seinem Haus sind und einen nach dem anderen erledigt. Der Stuhl, der dann für die Hinrichtung verwendet werden soll, ist irgendwie schon ein bissel älter und funktioniert nicht mehr so recht, weshalb Seed nach zwei Stromstößen immernoch lebt. Aber anstatt ihn nun einfach zu erschießen/ersticken/ertränken, beschließen die Beamten ihn lebendig zu begraben. Den Sarg verschließen dabei ganz professionell mit vier kleinen Nägeln. Dass das nicht gut gehen kann, ist klar und so steht Seed von den Toten wieder auf und übt Rache an seinen “Peinigern”. Drei von ihnen wohnen direkt neben dem Gefängnis (wo auch gleich der Friedhof nebenan ist), so dass er sie gleich in einer Nacht erledigt. Den vierten fordert er in einer Art Spiel heraus, wobei das sehr schlecht im Film rüberkommt. Er mordet einfach weiter bis er auch die Familie des letzten Polizisten entführt und in seinem Haus (dem vom Anfang) kommt es zu finalen Showdown.
Allgemein hat mir der Film schon gefallen. Er war blutig und billig gemacht, ganz so wie man es von einem Horrorfilm erwartet. Die Story war vorhersehbar und simpel. Ein ganz großes Manko waren aber die Dialoge, die ihren Namen nicht wirklich verdienen. Meistens eher Monologe und Seed sagt den ganzen Film über nicht ein Wort. Kein dreckiges Lachen, kein Grunzen, einfach nur Schweigen über 90 min hinweg. Und auch die anderen Gespräche waren einfach nur blödsinnig. Ganz ohne hätte der Film vll mehr getaugt. Aber wir hatten unseren Spaß und das ist ja das wichtigste. Für schwache Mägen ist der Film allerdings nichts, das einige Szenen schon richtig heftig sind.
Ralf Möller spielt übrigens auch mit, als Gefängnischef oder sowas, und wird von Seed mit einem Starkstromkabel durch den Bauch erstochen.

Der Beitrag wurde am Donnerstag, den 1. November 2007 um 13:10 Uhr veröffentlicht und wurde unter Allgemein abgelegt. Folgende Tags wurden dabei verwendet . Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. Kommentare und Pings sind derzeit nicht erlaubt.

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