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	<title>Kommentare zu: Ich glaub ich werde heiraten</title>
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	<description>cacophonic shit - constant from Konstanz</description>
	<pubDate>Mon, 21 May 2012 07:03:07 +0000</pubDate>
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		<title>Von: caesar</title>
		<link>http://blog.cacophonie.de/2007/03/29/ich-glaub-ich-werde-heiraten/comment-page-1/#comment-16</link>
		<dc:creator>caesar</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Mar 2007 13:36:53 +0000</pubDate>
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		<description>Eine Diskussion Ã¼ber die Vor- und Nachteile von Linux und Windows wÃ¼rde jetzt doch zu weit gehen. Meine persÃ¶nliche Meinung ist nur, dass Linux in den richtigen HÃ¤nden sehr viel sicherer ist, als Windows. Und genau deshalb werde ich wohl jetzt komplett umsteigen.
Meine Argumente zu der Diskussion Ã¼ber den "Bundestrojaner", habe ich dargestellt, aber natÃ¼rlich will und kann ich niemanden zwingen diese auch so anzunehmen. Ich denke eben, dass man mit Linux dem Eingriff in die PersÃ¶nlichkeitsrechte besser vorbeugen kann, als das mit Windows der Fall ist. Denn letztendlich mÃ¼ssen auch die Spezialhacker des BKA erstmal ein Programm auf meinen Rechner bringen und das ist mit Linux eben schwieriger. Sicherlich ist das Problem natÃ¼rlich auch da gegeben, dass die Installations-CD schon mit dem Trojaner durchsetzt sein kann, aber wie gesagt, Checksums bieten da Abhilfe. Wenn natÃ¼rlich auch diese manipuliert sind, besteht auch bei Linux das gleiche Problem, wie bei Windows. Absolute Sicherheit gibt es nicht, das ist denke ich allen klar, aber man kann sich wenigstens so gut wie mÃ¶glich vor das Eindringen in persÃ¶nliche RÃ¤ume schÃ¼tzen. Wohnungsdurchsuchungen dÃ¼rfen ja auch nicht ohne Beschluss durchgefÃ¼hrt werden. Aber wenn ich TÃ¼r und Tor Ã¶ffne, muss ich mich nicht wundern, wenn ich plÃ¶tzlich fremde Leute in meinem Schlafzimmer stehen hab.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Diskussion Ã¼ber die Vor- und Nachteile von Linux und Windows wÃ¼rde jetzt doch zu weit gehen. Meine persÃ¶nliche Meinung ist nur, dass Linux in den richtigen HÃ¤nden sehr viel sicherer ist, als Windows. Und genau deshalb werde ich wohl jetzt komplett umsteigen.<br />
Meine Argumente zu der Diskussion Ã¼ber den &#8220;Bundestrojaner&#8221;, habe ich dargestellt, aber natÃ¼rlich will und kann ich niemanden zwingen diese auch so anzunehmen. Ich denke eben, dass man mit Linux dem Eingriff in die PersÃ¶nlichkeitsrechte besser vorbeugen kann, als das mit Windows der Fall ist. Denn letztendlich mÃ¼ssen auch die Spezialhacker des BKA erstmal ein Programm auf meinen Rechner bringen und das ist mit Linux eben schwieriger. Sicherlich ist das Problem natÃ¼rlich auch da gegeben, dass die Installations-CD schon mit dem Trojaner durchsetzt sein kann, aber wie gesagt, Checksums bieten da Abhilfe. Wenn natÃ¼rlich auch diese manipuliert sind, besteht auch bei Linux das gleiche Problem, wie bei Windows. Absolute Sicherheit gibt es nicht, das ist denke ich allen klar, aber man kann sich wenigstens so gut wie mÃ¶glich vor das Eindringen in persÃ¶nliche RÃ¤ume schÃ¼tzen. Wohnungsdurchsuchungen dÃ¼rfen ja auch nicht ohne Beschluss durchgefÃ¼hrt werden. Aber wenn ich TÃ¼r und Tor Ã¶ffne, muss ich mich nicht wundern, wenn ich plÃ¶tzlich fremde Leute in meinem Schlafzimmer stehen hab.</p>
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		<title>Von: flash</title>
		<link>http://blog.cacophonie.de/2007/03/29/ich-glaub-ich-werde-heiraten/comment-page-1/#comment-15</link>
		<dc:creator>flash</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Mar 2007 12:39:08 +0000</pubDate>
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		<description>Die Frage ist ja schonmal woher bekommst du eine garantiert trojanerfreie Installations-CD? Den Bundestrojaner an sich gibt es ja nicht, es ist schlicht die Ã¶ffentlichkeitswirksame Verbildlichung einer Spezialeinheit von Hackern.
Das Arbument "Linux ist sicherer als Windows" ist Ã¼brigens ein Trugschluss. Die SicherheitslÃ¼cken sind in der Ã–ffentlichkeit nur prÃ¤senter, weil es schlicht viel mehr Windowsrechner gibt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Frage ist ja schonmal woher bekommst du eine garantiert trojanerfreie Installations-CD? Den Bundestrojaner an sich gibt es ja nicht, es ist schlicht die Ã¶ffentlichkeitswirksame Verbildlichung einer Spezialeinheit von Hackern.<br />
Das Arbument &#8220;Linux ist sicherer als Windows&#8221; ist Ã¼brigens ein Trugschluss. Die SicherheitslÃ¼cken sind in der Ã–ffentlichkeit nur prÃ¤senter, weil es schlicht viel mehr Windowsrechner gibt.</p>
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		<title>Von: caesar</title>
		<link>http://blog.cacophonie.de/2007/03/29/ich-glaub-ich-werde-heiraten/comment-page-1/#comment-14</link>
		<dc:creator>caesar</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Mar 2007 10:40:10 +0000</pubDate>
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		<description>Dass das Internet auch jetzt schon kontrolliert wird, ist sicherlich eine andere Frage. Und dass uns Informationen nur gefiltert erreichen und man einfach alles hinterfradgen sollte, ist auch bekannt. Mir geht es eher darum, dass meine ganz persÃ¶nlichen Rechte, der Schutz meiner PrivatsphÃ¤re angegriffen wird. Selbst mit Windows war man (mit einigen getÃ¤tigten Einstellungen) auf einer recht sicheren Seite. Aber der Bundestrojaner hebelt einfach alle SicherheitsmaÃŸnahmen aus und es ist ihm mit Windows nur sehr schwer beizukommen. Linux sehe ich deshalb als mittelfristig gute Alternative an um meine PersÃ¶nlchkeit von Zugriffen, die ich nicht kontrollieren kann, zu schÃ¼tzen. Nehmen wir z.B. Damn Small Linux: das ist 50mb groÃŸ und kann komplett von einer Live-CD gestartet werden, so dass es im RAM lÃ¤uft. Die Daten auf der Festplatte bleiben davon unberÃ¼hrt, kÃ¶nnen aber dennoch ganz normal benutzt werden. WÃ¼rde der Bundestrojaner sich versuchen dort zu installieren (wobei selbst das ja bei Linux schon so eine Sache ist, das jede Distri andere Packete benÃ¶tigt), so wÃ¼rde ihm das wohl nicht gelingen bzw. nach einem Neustart, hÃ¤tte er es wieder mit einem anderen System zu tun. Und auch bei "festen" Linuxinstallationen ist das offene Dateisystem Ext2 wesentlich sicherer als NTFS. Mir ist bewusst, dass auch das kein 100%iger Schutz ist, aber es gibt MÃ¶glichkeiten zummindest einen Teil der PrivatsphÃ¤re zu schÃ¼tzen.
Das Ding ist halt nur, dass der normale User, der kein Profi auf dem Gebiet ist, das wohl nicht kÃ¶nnen und nicht machen wird. Seine PrivatsphÃ¤re schÃ¼tzt niemand und das geht mir, wie sicherlich auch vielen anderen gegen den Strich. Das Gesetz ist ein Schritt zurÃ¼ck, das hatten wir alles schonmal. Damals geschah es zum Schutz des Staates vor dem Klassenfeind, heute zum Schutz vor den Terrorismus. Die Methoden haben sich weiterentwickelt, aber das Ergebnis, der unkontrollierte Eingriff in die persÃ¶nlichen Bereiche des Lebens, ist das Gleiche.

So, wahrscheinlich steh ich jetzt ganz oben auf der Liste des BKA...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Dass das Internet auch jetzt schon kontrolliert wird, ist sicherlich eine andere Frage. Und dass uns Informationen nur gefiltert erreichen und man einfach alles hinterfradgen sollte, ist auch bekannt. Mir geht es eher darum, dass meine ganz persÃ¶nlichen Rechte, der Schutz meiner PrivatsphÃ¤re angegriffen wird. Selbst mit Windows war man (mit einigen getÃ¤tigten Einstellungen) auf einer recht sicheren Seite. Aber der Bundestrojaner hebelt einfach alle SicherheitsmaÃŸnahmen aus und es ist ihm mit Windows nur sehr schwer beizukommen. Linux sehe ich deshalb als mittelfristig gute Alternative an um meine PersÃ¶nlchkeit von Zugriffen, die ich nicht kontrollieren kann, zu schÃ¼tzen. Nehmen wir z.B. Damn Small Linux: das ist 50mb groÃŸ und kann komplett von einer Live-CD gestartet werden, so dass es im RAM lÃ¤uft. Die Daten auf der Festplatte bleiben davon unberÃ¼hrt, kÃ¶nnen aber dennoch ganz normal benutzt werden. WÃ¼rde der Bundestrojaner sich versuchen dort zu installieren (wobei selbst das ja bei Linux schon so eine Sache ist, das jede Distri andere Packete benÃ¶tigt), so wÃ¼rde ihm das wohl nicht gelingen bzw. nach einem Neustart, hÃ¤tte er es wieder mit einem anderen System zu tun. Und auch bei &#8220;festen&#8221; Linuxinstallationen ist das offene Dateisystem Ext2 wesentlich sicherer als NTFS. Mir ist bewusst, dass auch das kein 100%iger Schutz ist, aber es gibt MÃ¶glichkeiten zummindest einen Teil der PrivatsphÃ¤re zu schÃ¼tzen.<br />
Das Ding ist halt nur, dass der normale User, der kein Profi auf dem Gebiet ist, das wohl nicht kÃ¶nnen und nicht machen wird. Seine PrivatsphÃ¤re schÃ¼tzt niemand und das geht mir, wie sicherlich auch vielen anderen gegen den Strich. Das Gesetz ist ein Schritt zurÃ¼ck, das hatten wir alles schonmal. Damals geschah es zum Schutz des Staates vor dem Klassenfeind, heute zum Schutz vor den Terrorismus. Die Methoden haben sich weiterentwickelt, aber das Ergebnis, der unkontrollierte Eingriff in die persÃ¶nlichen Bereiche des Lebens, ist das Gleiche.</p>
<p>So, wahrscheinlich steh ich jetzt ganz oben auf der Liste des BKA&#8230;</p>
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		<title>Von: flash</title>
		<link>http://blog.cacophonie.de/2007/03/29/ich-glaub-ich-werde-heiraten/comment-page-1/#comment-13</link>
		<dc:creator>flash</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Mar 2007 09:41:25 +0000</pubDate>
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		<description>Linux wird dir nichts nÃ¼tzen. Schau dir mal &lt;a href="http://odem.org/insert_coin/" rel="nofollow"&gt;das an&lt;/a&gt;. In irgendeinem Chaosradio hatte der Mann dahinter das auch nochmal genau geschildert.
Das Internet kann zentral kontrolliert werden, man wird zwar die ein oder andere MaÃŸnahme umgehen kÃ¶nnen, aber Ã¼ber kurz oder lang ist man Hilflos.
Eine gute LektÃ¼re ist Ã¼brigens das Buch 1984. Auch wenn ich es als Buch nicht so toll fand, so hat man danach ein gestÃ¤rktes Bewusstsein fÃ¼r die Gefahren eines informationskontrollierenden Staat.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Linux wird dir nichts nÃ¼tzen. Schau dir mal <a href="http://odem.org/insert_coin/" rel="nofollow">das an</a>. In irgendeinem Chaosradio hatte der Mann dahinter das auch nochmal genau geschildert.<br />
Das Internet kann zentral kontrolliert werden, man wird zwar die ein oder andere MaÃŸnahme umgehen kÃ¶nnen, aber Ã¼ber kurz oder lang ist man Hilflos.<br />
Eine gute LektÃ¼re ist Ã¼brigens das Buch 1984. Auch wenn ich es als Buch nicht so toll fand, so hat man danach ein gestÃ¤rktes Bewusstsein fÃ¼r die Gefahren eines informationskontrollierenden Staat.</p>
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